Göttin

In vielen Religionen wurden, und in einigen werden, gegenwärtig Göttinnen verehrt, deren Vorstellung und Funktion sich oftmals mit Motiven der Fruchtbarkeit, Mutterschaft, dem Werden und Vergehen und der Erotik verbinden, ebenso gibt es beispielsweise Kriegsgöttinnen oder Göttinnen des Wissens und der Weisheit, so auch Morrigan.

Als Göttin steht sie für sehr vieles was wir versuchen werden hier im einzelnen etwas auf zu schlüsseln:

 

Erdenmutter

Die Erdenmutter stand immer für alles was lebt oder Leben erlangen soll, für den Schutz der Natur, der Tiere und der Menschen. Einer Mutter gleich sollte sie Schutz gewähren, den Fortbestand von allem.

 

Fruchtbarkeitsgöttin

Andererseits kennt man sie auch als Göttin der Fruchtbarkeit (jungfräuliche Jägerin) und Göttin des Mondes, der sich im ständigen Wandel von Neu- zu Vollmond, und zurück befindet. Es heißt, dass Morrigans Gier nach Blut und Opferfleisch groß, und ihr sexuelles Verlangen unersättlich war.

 

Hier sind zusätzliche Aussagen von Clark einem Spezialisten der Morrigan Mythologie, diese haben wir hier vorläufig in der genauen Übersetzung eingefügt und werden sie in der nächsten Zeit mit weiteren Übersetzungen in einen normalen Text umwandeln.

 

Als Göttin des Krieges, hat Morrigan eines der härtesten Zeichen in der irischen Mythologie und Literatur gesetzt. Laut Clark: "Es ist unmöglich, den Krieg in einer Frau, die dem weiblichen Ideal der mittelalterlichen oder modernen Zeiten entspricht zu sehen" (Clark 3). Morrigan wird als Darstellung der Zerstörung, weiblichen Manipulation und Schlauheit gesehen. Häufig verwendet sie ihre Sexualität und körperliche Attraktivität, um Sieg und Fruchtbarkeit zu bringen. Sie ist sowohl eine Darstellung der Verzweiflung und des Triumphs. Clark beschrieb Morrigan und sagte: "Sie stiftet Kriege, gibt den Sieg, stört im Kampf, preist die Toten, und prophezeit die Zukunft" (Clark 3). Diese Rollen wurden in der irischen Renaissnace als sozial inakzeptabel gesehen. "Die Frau ist in der dominierenden Position nicht mehr erwünscht, genauso in der Literatur" (Clark 3). Damit ihr Charakter in der literarischen Kultur akzeptabel ist in der irischen Gesellschaft ist, müssen Morrigans Herrschaft und Macht geändert werden. Als Clark darauf hin weist, dass es eine sehr schwierige Aufgabe war, entschieden sich viele Autoren in dieser Zeit dazu Morrigans Sexualität herunterzuspielen. Sie "kann nicht mehr mit dem König schlafen und ihn wegen des sexuellen Wohlwollens verleihen" (Clark 4). Morrigan wird auch oft auf eine bloße Vision reduziert und damit wird ihre Präsents völlig verändert und die weibliche Schönheit herunter gespielt. „


 

Göttin des Krieges

Überlieferungen

Die Kelten glaubten, dass Morrigan während der Schlachten in der Form eines Raben oder einer Rabenkrähe über sie hinwegflog.

Wenn eine Schlacht beendet war, verließen die Soldaten das Schlachtfeld bis zum Morgengrauen, damit Morrigan die Seelen der Toten einfordern konnte. Zu dieser Zeit war das Schlachtfeld ein heiliger Boden.

 

Göttin der Schlacht, Streit, und Souveränität

Siehe Göttin des Krieges.

 

 

Muttergöttin

Siehe Erdenmutter

 

Göttin der Nacht

Morrigan ist die Göttin der Nacht und der Schatten – das, was vielen Menschen Angst macht. Aber sie ist nicht böse, sondern nur ein Teil des Ganzen, und ein gar nicht so schlechter. Wer je nach einem langen heißen Sommertag in die Dunkelheit der Nacht getaucht ist, weiß wie gut diese tun kann. Und wer sucht nicht bei grellem Licht den Schutz des Schattens. Menschen, die viel im Rampenlicht stehen, genießen den Rückzug. Deshalb ist es unsinnig Hell und Dunkel mit den Kategorien Gut und Böse zu belegen.

 

Schicksalsgöttin

Als Schicksalsgöttin beeinflusste sie ihr Umfeld mit Weissagungen, Voraussagungen der Zukunft, dem Leben und Sterben von Menschen, Schlachten und vielem mehr. Auch spielte sie auf den Schlachtfeldern Schicksal indem sie die einen heilte und die anderen in das Totenreich begleitete.

 

Schutzgöttin

Als Schutzherrin der Priesterinnen und Hexen, der Magie und der Gabe der Prophezeiung, Hüterin aller Zaubersprüche und Flüche.

 

Todesgöttin

Die Kelten glaubten auch, dass Morrigan ein Regiment aus den gefallenen Soldaten aufstellen und ihre leblosen Körper in einer Art makabrem Spektraltanz weiterhin in das Schlachtgeschehen einbringen könne.

 

Auch soll sie nach jeder Schlacht die Seelen der Toten geholt haben um sie in das Totenreich zu begleiten. Auf der anderen Seite konnte aus den Überlieferungen immer wieder entnommen werden, dass sie in einer Schlacht anwesend war und viele der verwundeten Krieger heilte.

 

Die Fähigkeit der Göttin, Legionen von toten Körpern aufmarschieren zu lassen, steht in enger Verbindung zu anderen Mythen um die Göttin, deren Wesenszug es war, Leben zu nehmen und zu geben.

 

Wintergöttin

Als Wintergöttin sollte sie den Menschen Schutz gewähren, vor den Gefahren und der Kälte des Winters, dafür sorgen das sie die Zeit überstehen und alle gesund bleiben. Im Endeffekt eine Göttin des Schutzes.

 

Drei Göttinnen

Einerseits ist sie jene Göttin, die in sich die drei Göttinnen Anu als blühende Fruchtbarkeitsgöttin, Badb als die Mutter, die aus ihrem Kessel fortwährend Leben hervorbringt, sowie die Greisin und Todesgöttin Macha vereint.

 

 

Wir haben vor diesen Text mit der Zeit und mit den Informationen die wir sammeln immer wieder zu erweitern.

 

 

Töchter der Morrigan

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