Morgaine le Fay

Hohepriesterin von Avalon

 Oft wird die Göttin Morrigan in Zusammenhang mit Morgaine le Fay, Morgane, Morgana oder Modron gebracht. Es kann sein, dass sich die Göttin im Mittelalter für einige Zeit in in diese mythische Figur, die Schwester des König Artus verwandelt hat. Im 12. Jahrhundert wird in der lateinischen Vita Merlini Morgana als die älteste von neun Schwestern genannt, die „Die glücklichen Inseln” oder „Die Apfelinseln” regieren.

 

Verwandtschaft, vor allem in ihrer Ausprägung als Fata Morgana, besteht auch zu der römischen Göttin Fatua, von der auch die Feen herrühren (hier ist auch schon wieder die Verbindung zu Morgaine le Fay zu bemerken) sowie zur arabischen Muttergöttin Fatima.

 

Als Hohepriesterin von Avalon, der heiligen und entrückten Insel der Frauen schreibt man Morgaine le Fay, wie auch der Göttin Morrigan starke Zauberkräfte sowie prophetische Gaben zu. Sie wird als Heilerin erwähnt, wie auch als eine, der sich in unterschiedliche Gestalten verwandeln konnte. Ihr Name wurde als Fata Morgana mit allem Magischen, Geheimnisvollen oder Irreführenden in Verbindung gebracht.

Speziell als Morgaine le Fay ist die Göttin auch besonders mit dem Element Wasser verbunden. Sie ist die „Herrin vom See”, beschützt heilige Quellen und das Meer. Wassergeister heißen in Britannien heute noch „morgans”. Von ihr wird auch berichtet, dass sie den heiligen Gral, nach dem alle so eifrig gesucht haben, gefunden hat. Bekannt ist von der Sagengestalt Morgain vor allem auch ihre „dunkle Seite”.

 

Doch für sie werden wir eine eigene Rubrik einführen, mit einer eigenen Galerie und diversen Unterthemen.  

 

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