Tuatha Dé Danann

Tuatha Dé Danann bedeutet so viel wie „Menschen der Göttin Danu“. Sie waren eine der mythischen Rassen, die vor der Ankunft der Milesier Irland besiedelten.  Ihre Rasse brachte viele Gottheiten und Helden hervor, die sich in Kunst, Wissenschaft, Poesie und Magie, sowie Handwerk und Heilung bewiesen.

Angeblich kamen sie aus den vier mythischen Städten: Falias, Gorias, Finias und Musias, aus denen sie vier Schätze mitbrachten. Aus jeder Stadt einen. Außerdem bekamen sie vor ihrer Ankunft in Irland aus jeder der Städte, von jeweils einem Druiden, ihre Fähigkeiten. In Falias war es Mofesa, in Gorias Esras, in Musias Semias und in Findias war es Uiscias.

Nachdem die Milesier die Tuatha Dé Danann besiegt hatten, lebten diese weiterhin mit den Milesiern in einem Land, jedoch wurden ihre Häuser mit Hilfe von Magie unter der Erde verborgen, sodass sie für sterbliche unsichtbar waren. Diese Welt wurde gemeinhin als Sidhe oder Anderswelt bezeichnet. Deshalb hatten die Tuatha Dé Danann auch noch einen zweiten Namen, nämlich áes sídhe oder „Die Menschen der Sidhe“.

Man sagte, dass die Tuatha Dé Danann in der Sidhe jung blieben und somit unsterblich waren. Gemeint war das in dem Sinne, dass sie nicht ihrem Alter erliegen konnten, jedoch sehr wohl an Krankheit oder Verletzungen sterben konnten.

Es gibt auch viele Überlieferungen über Tuatha Dé Danann, die unter den Menschen ihre Liebe fanden und so auch Kinder zeugten.

Lange Zeit wurden die Tuatha Dé Danann als keltische Gottheiten angesehen, andere Zeiten jedoch auch „nur“ als Feen-Menschen / Elfen. Dabei gilt zu bedenken, dass damit nicht die Piexie-Ähnlichen Wesen gemeint sind, sondern eher eine Art Menschen mit übernatürlichen Kräften. Vielleicht ein wenig mit den Elben aus „Herr der Ringe“ zu vergleichen.

Sie werden in den unteschiedlichen Aufzeichnungen mal als groß, mal als klein, als schön nd hässlich, zierlich und muskulös beschrieben. Sie werden teilweise als wohlwollen, aber auch manchmal als grausam beschrieben. Das alles lässt darauf schließen, dass es sich ähnlich verhält wie bei Menschen. Es gibt solche und solche.

Durch die lange Zeit, die die Tuatha Dé Danann in der Sidhe lebten, also unter der Erde, wurden sie häufig auch als „Dunkelelfen“ bezeichnet. Man sagte, dass sie im Laufe der Generationen eine sehr helle Haut entwickelten, da sie selten das Sonnenlicht sahen. Auch ihre Haare  wurden angeblich heller und weißer und ihre Augen besser. 

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